Wege zu mehr Lebensfreude und Wohlbefinden

 Wege zur Lebensfreude

Taijiquan zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden

Taijiquan, das auch unter dem Begriff Tai Chi bekannt ist, ist eine im chinesischen Kaiserreich entwickelte Kampfkunst, die heute in aller Welt bekannt ist. Dieses "Schattenboxen" ist in China und Taiwan ein regelrechter Volkssport, dessen langsamen und fließenden Bewegungen von Alt und Jung täglich im Freien ausgeführt werden und sich positiv auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung auswirken. Bei Taijiquan handelt es sich um eine Mischung aus Körpererfahrung, Heilgymnastik und Bewegungsmeditation.

Entstehung und Wesen des Taijiquan

Die Ursprünge des Taijiqan liegen im Dunkeln. Legenden berichten von einem Eremiten aus dem 13. Jahrhundert, dem Mönch Zhang Sanfeng, der in den Wudang-Bergen einer Elster und einer Schlange zusah, die miteinander kämpften. Die Schlange gewann diesen Kampf, indem sie solange den Angriffen der Elster geschmeidig auswich, bis diese erschöpft aufgab.
Zhang Sanfeng entwickelte aus diesen Beobachtungen das Taijiquan, das ursprünglich zum bewaffneten oder unbewaffneten Nahkampf befähigen sollte und bei dem man die einstudierten Bewegungen im Falle eines Angriffs blitzschnell auszuführen lernte. Heute ist das Schattenboxen vor allem unter dem Aspekt einer gesundheitsfördernden Bewegungslehre zu sehen, die darüber hinaus auch der Persönlichkeitsentwicklung und der Meditation dient.

Die einzelnen Bewegungsabläufe beim Taijiquan sind langsam und fließend. Die Übungen sind den Bewegungen von Tieren, der Arbeitswelt und Kampfkunsthandlungen nachempfunden und werden in einem ruhigen ununterbrochenen Bewegungsfluss ausgeführt. Taijiquan lässt sich sowohl allein als auch mit einem Partner praktizieren.
Wer Taijiquan ausübt, wird nicht nur an Geschmeidigkeit zunehmen, sondern auch an Kraft und der Fähigkeit zur Selbstverteidigung. Das Taijiquan-Training führt dazu, dass die universelle Lebensergie "Qi" frei entlang der Meridianbahnen durch den Körper fließen kann und so Energieblockaden aufgelöst werden können. Diese Blockaden sind es, die nach östlichem Verständnis der Grund für gesundheitliche Probleme und Mangel an Vitalität und Lebensfreude sind.

Wirkungen des Taijiquan auf Gesundheit und Wohlbefinden

Taijiquan kann nicht nur hilfreich sein zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rückenbeschwerden und Gelenkschwierigkeiten, sondern hilft auch bei Verdauungsproblemen und schmerzhaften Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich. Durch Taijiquan verbessert sich darüber hinaus die Standfestigkeit, so dass man besser vor Stürzen und Knochenbrüchen geschützt ist.
Von der Verbesserung der körperlichen Gesundheit und Fitness profitiert auch die Psyche, die stabiler und ausgeglichener wird. Es fällt leichter, mit krankmachendem Stress umzugehen und sich auch bei Belastungen in Beruf und Familie die nötigen Entspannungspausen zu gönnen.

Taijiquan kann bis ins hohe Alter praktiziert werden und ist damit eine Bewegungsform, von der Körper und Psyche gleichermaßen profitieren und die Gesundheit und Wohlbefinden fördert.



  
 

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