Wege zu mehr Lebensfreude und Wohlbefinden

 Wege zur Lebensfreude

Trekking - das neue Wandern?

Trekking ist inzwischen zu einem Begriff geworden, der synonym für viele verwandte Aktivitäten genutzt wird. Das hat mit Sicherheit damit zu tun, dass der Begriff Wandern noch immer ein wenig altmodisch besetzt ist, man denke nur an das Lied, nach dem das Wandern des Müllers Lust ist. Der Sport selbst hat sich allerdings aus seinem Schattendasein gelöst und begeistert inzwischen nicht mehr nur ältere Naturfreunde sondern ist bei jungen Leuten ebenso beliebt. Dabei ist Trekking streng genommen nicht das Gleiche wie Wandern. Während letzteres auf dafür angelegten Wanderwegen stattfindet und normalerweise durch die zeitliche Begrenzung auf einen oder zwei Tage mit wenig oder gar keinem Gepäck auskommt, kann Trekking auch über einen langen Zeitraum stattfinden, wodurch die Sportler deutlich mehr Gepäck auf dem Rücken tragen müssen.
Außerdem findet eine Trekkingtour häufig entweder direkt durch die Wildnis oder aber durch nur geringfügig aufrechterhaltene Fußwege statt. Durch diese Faktoren ist es wichtig, zumindest Grundkenntnisse in der Ersten Hilfe und dem Verhalten in Notfallsituationen zu haben. Der Fitnesszustand sollte je nach gewählter Strecke mindestens durchschnittliches Niveau haben und die Strecke selbst nach der eigenen Leistungsfähigkeit ausgerichtet sein.

Da Trekking häufig in gebirgigen Regionen betrieben wird, kommt mit der Höhe ein nicht zu unterschätzender Faktor dazu. Die Strecken im deutschen Mittelgebirge stellen dafür kein Problem dar, wer im Urlaub in den Anden allerdings Lust auf einen Trek bekommt, sollte sich unbedingt vorher bereits ein paar Tage am Fuße der Berge aufhalten, um sich an die geringere Sauerstoffzufuhr aus der Luft zu gewöhnen. Beim Trekking selber sollten ungefähr alle 15 Minuten eine Pause eingelegt werden, in der sich die Atmung wieder beruhigen kann und neue Kraft für den weiteren Aufstieg getankt wird.

Ein weiterer wichtiger Faktor beim Trekking ist die Ausrüstung. Es gilt hier noch mehr als in anderen sportlichen Bereichen, dass sich Qualität langfristig auszahlt. Dabei kommt es darauf an, welche Route man sich vornimmt bzw. welche Routen man generell bevorzugt. Wie sich jeder vorstellen kann, gehören die Schuhe zu den wichtigsten Gegenständen. Für rutschigen Untergrund ist eine Sohle mit gutem Profil gerade bei gleichzeitiger Mitnahme von Gepäck besonders wichtig.
Naturleder ist luftdurchlässig und schützt somit vor Schweißfüßen. Tragekomfort ist mindestens ebenso wichtig, da bei extremen Bedingungen schon kleine Druckstellen für schmerzhafte Blasen und kleine Verletzungen sorgen können. Wichtig ist bei allen Teilen der Outdoorausrüstung eine gute Beratung im Fachhandel. Die mag in allen Bereichen wichtig sein, beim Trekking allerdings besonders, da die verschiedenen Materialien für verschiedene Bedingungen angepasst sind und ein Fehlkauf sich bei der Nutzung nicht mehr ändern lässt. Sobald man einen mehrtätigen Trek in einer abgelegenen Region beginnt, hat man den Zeitpunkt bereits verpasst, sich doch noch um einen anderen Schlafsack zu kümmern. Folgen können Frustration bis zum Abbruch einer ansonsten gut geplanten Tour sein.



  
 

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